Funkuhr/T (DDR)
| Betriebsuhr aus
Aufklärungsstellen der NVA; auch von der HA III des MfS eingesetzt.
Das Uhrensystem besteht in der
Minimalkonfiguration aus einem Zeitzeichenempfänger (ZZE) und der
eigentlichen Uhr (Uhr/T = Tischvariante, Uhr/E = Einschubvariante), welches die Zeitzeichen auswertet. Bei
Bedarf können bis zu zehn weitere als Tochteruhren angeschlossen werden. Der Funkempfänger sucht automatisch den am stärksten einfallenden Zeitzeichensender. Genutzt werden konnten zwei, einer ist noch aktiv:
Reicht die eingebaute Ferrit-Antenne für einen störungsfreien Empfang nicht aus, ist der Anschluß einer externen Antenne möglich. Bei einem Ausfall des Zeitzeichensenders läuft die Uhr autonom weiter. Zeit und Datum können auch manuell eingestellt werden. Die Auswerteschaltung synchronisiert sich ab der 58. Minute jeder Stunde für drei Minuten auf die empfangenen Signale, d.h., Uhrzeit (Stunden, Minuten, Sekunden) und Datum (Tag, Monat, Jahr) werden automatisch gestellt. Die Uhrzeit wird ständig im Display angezeigt und es werden Zeittelegramme zur Verfügung gestellt:
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| Stromversorgung: | wahlweise 220 V / 50 Hz Netzspannung oder 10,8 bis 28 V Gleichspannung | |
| Baujahr: | ab 1982 | |
| Hersteller: | VEB Steremat "Hermann Schlimme", Berlin |
Quelle:
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Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) Koblenz
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Technische Dokumentation