Bataillon Funkelektronischer Kampf 5 (BFEK-5) arrow.gif (948 Byte)Karte

 
Wimpel BFEK-5

Das BFEK-5 "Paul Verner" war mit verschiedenen Truppenteilen der 8. MSD in einer Kaserne nördlich Goldberg untergebracht und dem Militärbezirk 5 (MB 5) in Neubrandenburg direkt unterstellt, hier Unterabteilung Funkelektronischer Kampf (UA FEK). Es ist aus der Funkstörkompanie 5 (FuSK-5) hervorgegangen und wuchs 1986 zu einem selbständigen Bataillon auf.
Aufgabenschwerpunkt des BFEK-5 wären die Kräfte LANDJUT bzw. 6. PzGrenDiv gewesen.
Das BFEK-5 war in den Informationsfluss des Diensthabenden Systems (DHS) der Funk- und Funktechnischen Aufklärung eingebunden (
arrow.gif (948 Byte)link, siehe Schema-3), die Aufklärungskräfte dann dem FuFuTAB-5 unterstellt.

Struktur:

Stab (Führung)   Technik (Auszug)
1. Kompanie Nachrichtenkompanie diverse Funk- und Richtfunktechnik der R-Serie
2. Kompanie 1. Funkstörkompanie KW-Störsystem  R-378M arrow.gif (948 Byte)link (hier: R-378A)
Peilzug Peilsystem PELIKAN
3. Kompanie 2. Funkstörkompanie KW-Störsystem R-378M
KW-Störsystem R-330P
arrow.gif (948 Byte)link-1  link-2
Flugfunkstörsystem R-934
4. Kompanie Funktechnische Störkompanie Aufklärungskomplex R-381 arrow.gif (948 Byte)Foto (R-381 D3, NATO-Code TURN TWIST)
Elo-Aufklärungssystem RPS-6 (NATO-Code SWING BOX)
(2x) Störsystem SPO-8M (NATO-Code KING PIN)
(3x) Störsystem SPN-40 (NATO Code DOG CART)
(2x) TACAN-Emulator R-388 (NATO-Code STOVE PIPE)
Radargerät P-12 (NATO-Code SPOON REST) plus IFF-Gerät NRZ-12
5. Kompanie KIMS (Kompanie Instandsetzung und Materielle Sicherstellung)  

Der Gesamtpersonalbestand zu Friedenszeiten betrug ca. 450 Mann.

Das Pendant im MB 3 war das BFEK-3 "Friedrich Adolf Sorge" (Eilenburg). Als einziger Truppenteil der NVA hatte das BFEK-3 ein automatisiertes Führungssystem AKUP-22 zur Führung seiner funktechnischen Störsysteme SPO-8M, SPN-30 und -40 im Bestand.

Gefechtsordnungen des BFEK:

 


Quellen (u.a.):

NVA-Forum
DV 317/0/001 Gefechtseinsatz der Truppen des Funkelektronischen Kampfes (1987)